Bautagebuch Fährstelle F30 Strehla - Lorenzkirch
Modernisierung der Anlegestellen Strehla - Lorenzkirch sowie Anschaffung einer E-Fähre.
Die Anlegestelle der Fährverbindung F30 Strehla - Lorenzkirch wird im Rahmen des Verbundvorhabens »MEI_eFAIR« umfassend modernisiert.
- Bauzeit voraussichtlich vom 05.01.26 bis zum 30.03.26
Ziel der Maßnahme ist es,
- einen barrierefreien Zugang zur neuen, umweltfreundlichen E-Fähre „Elbnixe“ zu schaffen und diese als Lückenschluss in das bestehende Radwegenetz entlang der Elbe zu integrieren,
- die Erreichbarkeit für alle Nutzergruppen – insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen, Radfahrer und Familien – zu verbessern,
- die regionale Infrastruktur weiterzuentwickeln und den umweltfreundlichen Tourismus zu fördern.
Mit dem Einsatz der neuen E-Fähre wird ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität in der Region geleistet.
15.01.2026
Die winterlichen Witterungsbedingungen verzögern den Baubeginn der Landanlagen an der Fährstelle Strehla – Lorenzkirch. Alle Beteiligten werden, sobald es die Witterungsbedingungen zulassen, mit der Modernisierung der Fährstelle für den künftigen Einsatz der E-Fähre „Elbnixe“ beginnen und alles daransetzen, die Wiedereröffnung wie geplant pünktlich zu realisieren.
Im Rahmen des Vergabeverfahrens wurden mehrere Unternehmen bezuschlagt. Den Zuschlag für den Bau der Landanlagen erhielt am 18.12.25 die Montra Bau- und Dienstleistungs GmbH. Die Elektrofirma STAMM GmbH übernimmt nach Zuschlag am 17.12.25 die Errichtung der Ladeinfrastruktur. Planung und Bau der schwimmenden Anlegestellen liegt bei Clement Germany GmbH, die den Zuschlag bereits am 20.10.25 erhielt und zuvor erfolgreich an der Fährstelle Niederlommatzsch–Diesbar-Seußlitz tätig war.
Das Projekt wird durch das Planungsbüro PTW GmbH und das Ingenieurbüro für Elektrotechnik Herrmann und Zweinert fachlich begleitet und bauüberwacht.