Bautagebuch Fährstelle F30 Strehla - Lorenzkirch
Modernisierung der Anlegestellen Strehla - Lorenzkirch sowie Anschaffung einer E-Fähre.
Die Anlegestelle der Fährverbindung F30 Strehla - Lorenzkirch wird im Rahmen des Verbundvorhabens »MEI_eFAIR« umfassend modernisiert.
- Bauzeit voraussichtlich vom 05.01.26 bis zum 30.04.26
Ziel der Maßnahme ist es,
- einen barrierefreien Zugang zur neuen, umweltfreundlichen E-Fähre „Elbnixe“ zu schaffen und diese als Lückenschluss in das bestehende Radwegenetz entlang der Elbe zu integrieren,
- die Erreichbarkeit für alle Nutzergruppen – insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen, Radfahrer und Familien – zu verbessern,
- die regionale Infrastruktur weiterzuentwickeln und den umweltfreundlichen Tourismus zu fördern.
Mit dem Einsatz der neuen E-Fähre wird ein wichtiger Beitrag zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Mobilität in der Region geleistet.
18.03.2026
Am 17. März 2026 hat die zweite neue vollelektrische Fähre, die „Elbnixe“, ihre Überführungsreise von der Werft in Richtung Strehla–Lorenzkirch erfolgreich begonnen. Auf rund 853 Kilometern wird sie den Rhein, den Mittellandkanal und die Elbe durchqueren, bis sie ihr Ziel an der Fährstelle Strehla–Lorenzkirch erreicht. Die Überführung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Inbetriebnahme. Mit der Elbnixe entsteht eine zuverlässige, vollelektrische Verbindung zwischen den Elbufern, die umweltfreundliche Mobilität in der Region erlebbar macht.
02.03.2026
Aufgrund der anhaltenden winterlichen Witterungsbedingungen sowie gestiegener Wasserstände infolge frühlingshafter Temperaturen und einsetzender Schneeschmelze kann mit dem Bau der Landanlagen erst jetzt begonnen werden. Mit der Stabilisierung der Wetterlage sind nun die Voraussetzungen geschaffen, die Arbeiten planmäßig aufzunehmen.
Die Modernisierung erfolgt im Zuge der Inbetriebnahme der neuen E Fähre „Elbnixe“. Ziel ist es, die Bauarbeiten voraussichtlich bis zum 30. April 2026 abzuschließen. Der Zeitplan bleibt wie bei Bauvorhaben dieser Art üblich abhängig von weiteren Umwelteinflüssen.
Das Vorhaben dient der technischen und infrastrukturellen Anpassung der Anlagen an die Anforderungen der neuen E Fähre „Elbnixe“ und stellt einen wichtigen Schritt zur Modernisierung des Fährstandortes dar.
Alle Beteiligten setzen alles daran, die Arbeiten zügig und fachgerecht umzusetzen. Über den weiteren Baufortschritt wird regelmäßig informiert.
23.01.2026
Trotz der weiterhin windreichen Witterungsbedingungen, die eine Durchführung der vorgesehenen Landbauarbeiten derzeit nicht zulassen, konnte in der winterlichen Bauphase ein optimaler Zeitpunkt genutzt werden. In diesem Zusammenhang wurde am 19. und 20.01.2026 die fachgerechte Demontage der Altanlagen an der Fährstelle Strehla –Lorenzkirch durch die Kranfirma Mentner-Krane M&L GmbH erfolgreich durchgeführt und schafft die Voraussetzung für die bevorstehende Modernisierung.
Mit der Demontage der Altanlagen ist der offizielle Beginn der Bauarbeiten für das Gesamtvorhaben erfolgt. Sobald die winterlichen Witterungsbedingungen es zulassen, wird die Modernisierung der Fährstelle umgehend aufgenommen.
15.01.2026
Die winterlichen Witterungsbedingungen verzögern den Baubeginn der Landanlagen an der Fährstelle Strehla – Lorenzkirch. Alle Beteiligten werden, sobald es die Witterungsbedingungen zulassen, mit der Modernisierung der Fährstelle für den künftigen Einsatz der E-Fähre „Elbnixe“ beginnen und alles daransetzen, die Wiedereröffnung wie geplant pünktlich zu realisieren.
Im Rahmen des Vergabeverfahrens wurden mehrere Unternehmen bezuschlagt. Den Zuschlag für den Bau der Landanlagen erhielt am 18.12.25 die Montra Bau- und Dienstleistungs GmbH. Die Elektrofirma STAMM GmbH übernimmt nach Zuschlag am 17.12.25 die Errichtung der Ladeinfrastruktur. Planung und Bau der schwimmenden Anlegestellen liegt bei Clement Germany GmbH, die den Zuschlag bereits am 20.10.25 erhielt und zuvor erfolgreich an der Fährstelle Niederlommatzsch–Diesbar-Seußlitz tätig war.
Das Projekt wird durch das Planungsbüro PTW GmbH und das Ingenieurbüro für Elektrotechnik Herrmann und Zweinert fachlich begleitet und bauüberwacht.